6 Strategien mit denen Du gesund bleibst!


April 2, 2018 - Lesezeit: 5 Minuten

Adenoviren, Rotaviren, Noroviren. Diese 3 machen uns jedes Jahr aufs Neue zu schaffen. Dieses Jahr ist es besonders schlimm da es sich um besonders hartnäckige Formen der Viren handelt und ich bin mir sicher, dass jeder der diesen Post liest zumindest ein paar Menschen in seinem Umfeld hat die bereits ein- oder mehrmals diese Saison erkrankt sind. Vielleicht plagen Dich ja auch selbst - wie viele - seit Wochen entsprechende Symptome wie Dauerhusten oder Schnupfnase und Du liegst gerade flach?!

 

Das muss meiner Meinung nach nicht sein und ich selbst bleibe davon eigentlich immer ganz gut verschont – trotz regelmäßigem Kontakt mit vielen Menschen – und muss mich regelmäßig darüber wundern wie oft pro Jahr der/die ein oder andere krank ist. Natürlich lässt es sich nie 100%ig ausschließen, dass es einen nicht doch mal erwischt. Allerdings geht es gerade hier vor allem um Wahrscheinlichkeiten und ich für meinen Teil ziehe es vor die Wahrscheinlichkeit zu erkranken so sehr wie irgend möglich zu reduzieren.

 

Daher möchte ich diesen Post dazu nutzen Dir die Strategien vorzustellen die ich insbesondere während der Grippe- und Erkältungssaison fahre um möglichst gesund zu bleiben. Es handelt sich hier - wie ich betonen möchte – lediglich um meine persönlichen Strategien die ich natürlich nicht ohne Grund fahre. Ich kann und werde aber niemandem sagen „Tu exakt dies“ oder „Mach das nur so“. Das solltest Du Deinem Arzt überlassen und diesen im Zweifel konsultieren bevor Du mit den Strategien fortfährst – besonders dann wenn Du bereits andere Supplements und/oder Medikamente nimmst.

 

Strategie 1 – täglich ein hochwertiges Probiotikum

 

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Wie wir heute wissen ist ein gesunder Darm eine wenn nicht sogar DIE entscheidende Komponente für einen gesunden Körper. Der Darm ist dabei nicht nur Aufnahmeorgan für Nährstoffe aller Art sondern auch ein zentraler Bestandteil unseres Immunsystems. Wichtigster Baustein eines gesunden Darms? Darmfreundliche – probiotische – Bakterien.


Diese Bakterien gibt es heutzutage in vielen Varianten und günstig zu bestellen. Entscheiden ist dabei nicht dass das Produkt so viele Lebendbakterien (KBE = Kolonie bildende Einheiten)  wie möglich enthält sondern zunächst ein breites Spektrum an Bakterienkulturen liefert und dabei vertragen wird. Wer empfindlich reagiert ist zunächst mit einem niedrig dosierten Produkt besser bedient. Zudem wird meistens ein sog. Präbiotikum als „Futter“ für die Bakterien hinzugefügt. Auch darauf reagiert der ein oder andere Darm empfindlich. In solch einem Fall ein Produkt suchen das ohne Präbiotikum daherkommt.

 

Anmerkung: Ich nehme mein Probiotikum immer auf nüchternen Magen sprich morgens nach dem Aufstehen und oder abends um einer Verdauung der freundlichen Bakterien im Magen entgegenzuwirken. Meine Dosierung liegt dabei bei 20 – 60 Milliarden KBEs täglich für 8 – 12 Wochen. Ich empfehle mit einer geringen Dosierung zu starten so dass der Darm sich anpassen kann. Danach sind schrittweise Erhöhungen denkbar.

 

Strategie 2 – täglich Zink

 

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Ebenfalls umfangreich untersucht und bestätigt stellt Zink ebenfalls einen wichtigen Baustein des Immunsystems dar. Formen wie Zink-bisglycinat oder Zink-Orotat haben sich als effektiv erwiesen. Um einen Immunboostenden Effekt zu erzeugen nehme ich im Winter zwischen 100 – 200mg täglich.

 

Strategie 3 – täglich Glutamin

 

Glutamin ist die am häufigsten vorkommende Aminosäure in unserem Körper und ebenfalls zentraler Bestandteil der Immunantwort. Ich möchte mich hier ausschließlich auf die Unterstützung des Darms und Immunsystems beziehen. Die Muskelaufbauenden Effekte von Glutamin werden evtl. mal in einem extra post behandelt. 

Meine tägliche Dosierung während der kalten Monate bewegt sich hier zwischen 30 und 60 Gramm. Glutamin ist heutzutage recht günstig weshalb solche Dosierungen recht einfach umzusetzen sind.

Auch wenn das sonst kein so guter Ratschlag ist: im Falle von Glutamin lässt sich meistens sagen "viel hilft viel"!

Strategie 4 – Liposomales Vitamin C

 

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Liposomales Vitamin C wird - verglichen mit „gewöhnlichem“ Vitamin C (Ascorbinsäure) wie man es z.B. im Supermarkt kaufen kann – um Welten besser aufgenommen. Dadurch ist es nicht nur effektiver sondern führt auch deutlich weniger zu Verdauungsproblemen. Früher habe ich mein liposomales Vitamin C selbst hergestellt (ich sage nur: Ultraschall Brillenreiniger), heute ist es Gott sei Dank recht einfach und fertig zu bestellen.

Liposomales Vitamin C nehme ich besonders dann wenn ich merke, dass ich etwas angeschlagen bin. Dann zwischen 10 und 20 Gramm/ml täglich. Sollte ich gerade kein Liposomales Vitamin C zur Hand haben tut es auch die gute, alte Ascorbinsäure für mich – dann jedoch in deutlich niedrigerer Dosierung - um die 6 Gramm täglich.

 

Strategie 5 – Vitamin D

 

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Egal ob Winter oder Sommer. Ich möchte einen Vitamin D Spiegel zwischen 60 und 90 haben. Und da zum einen die Eigenproduktion im Winter wegfällt und zum anderen Stress wie z.B. ein angeschlagenes Immunsystem die körpereigenen Vitamin D Reserven „frisst“, fahre ich während der Grippesaison ein etwas offensiveres Protokoll mit 25 000 – 50 000 I.E. (internationalen Einheiten) an 2 – 4 Tagen pro Woche – natürlich mit einem Laborcheck alle 2-3 Monate um sicher zu gehen im optimalen Bereich von 60 – 90 ng/ml zu bleiben. Allerdings kann ich Dich beruhigen. Mir ist noch absolut niemand untergekommen der – ohne sich sehr darum zu bemühen – einen annähernd vertretbaren, geschweige denn zu hohen Vitamin D – Wert hatte.

 

Das waren sie: meine 5 Strategien die mich gesund durch den Winter bringen. Vielleicht ja auch Dich?

 

Strategie 6 - Mindestens 8 Stunden guter Schlaf

 

Die wohl wirksamste und gleichzeitig für viele am schwersten umsetzbare Strategie. Aber hey "don´t kill the messenger": 

Gesunder und genügend Schlaf ist durch nichts zu ersetzen. Im Bezug auf das Immunsystem konnte man z.B. in dieser Studie zeigen, dass konstant weniger als 7 Stunden Schlaf die Anfälligkeit für eine Erkältung um 300% steigert. 

Es ist also ein no-brainer, dass Du alles daran setzen solltest so viel Schlaf wie möglich zu bekommen. 

 

Fazit: 

 

Die letzte Stratgegie und die darin erwähnte Studie bringen es auf den Punkt: ob Du fit und gesund durch den Winter kommst hat am Ende etwas mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Die hier vorgestellten Strategien können - jede für sich oder zusammen - Deine Wahrscheinlichkeit zu erkranken defintiv minimieren. 

 

Viel Erfolg beim Umsetzen!

 

Dein Coach Matzen


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